Prüferin: Welche Behörde ist für die Überwachung des Betäubungsmittelverkehrs auf Bundesebene zuständig, und welche Art von Vorgängen erfasst diese Überwachung typischerweise?
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Auf Bundesebene unterliegt der Betäubungsmittelverkehr der Überwachung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Inhaltlich erfasst das die übergeordneten, bundesweit relevanten Vorgänge des legalen Umgangs mit Betäubungsmitteln, insbesondere den Verkehr wie etwa Herstellung, Handel sowie Einfuhr und Ausfuhr, soweit nicht spezielle Zuständigkeiten anderweitig zugewiesen sind. In der Praxis gehört dazu auch die bundesweite Organisation von Kontrollmechanismen, z. B. im Kontext von medizinischem Cannabis oder standardisierten Verfahren im BtM-Bereich.
Examens-Tipp: Strukturiere die Antwort nach „Wer ist zuständig?“ und „Welche Prozessschritte des BtM-Verkehrs sind umfasst?“. Wenn du sauber zwischen Bundes- und Landesebene trennst, wirkt die Antwort sofort examenssicher.
Frage 2
Prüferin: Welche Behörde überwacht den Betäubungsmittelverkehr in Apotheken und bei verschreibenden Heilberufen, und worauf bezieht sich diese Überwachung in der Praxis?
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Der Betäubungsmittelverkehr in Apotheken sowie bei Ärzten, Zahnärzten und Tierärzten unterliegt der Überwachung durch die zuständigen Behörden der Länder. Praktisch bedeutet das eine Vor-Ort-Kontrolle der Einhaltung der betäubungsmittelrechtlichen Vorgaben, insbesondere bei Lagerung, Dokumentation/Nachweisführung und Abgabe von Betäubungsmitteln (einschließlich Cannabisarzneimitteln im medizinischen Alltag). Die Landesbehörden sind damit die primären Ansprechpartner für die konkrete Umsetzung im Betrieb vor Ort.
Examens-Tipp: In der mündlichen Prüfung lohnt sich der Zusatz „vor Ort/konkrete Umsetzung“: Landesbehörden = Umsetzungskontrolle in Apotheke und Praxis, BfArM = übergeordnete/bundesweite Steuerung.
Frage 3
Prüferin: Welche Aufgaben hat das Bundesinstitut im Zusammenhang mit den amtlichen Verschreibungsformularen für Betäubungsmittel?
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Das BfArM organisiert und stellt die gesetzlich vorgesehenen amtlichen Formblätter für die Verschreibung von Betäubungsmitteln bereit. Dazu gehört insbesondere die sichere Ausgabe/Verteilung dieser Formulare, damit BtM-Verschreibungen in einem kontrollierten, fälschungssicheren Rahmen erfolgen können. Damit trägt das BfArM zentral zur Standardisierung und Absicherung des Verschreibungswesens im BtM-Bereich bei.
Examens-Tipp: Merke dir als Schlagwortkette: „amtliche Formblätter – sichere Ausgabe – bundesweit einheitliches Verfahren“. Das trifft den Kern, ohne in Details abzuschweifen.
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