Prüferin: Welches übergeordnete Ausbildungsziel muss die universitäre Ausbildung nach den Vorgaben der Approbationsordnung erreichen, damit Studierende zur Berufsausübung befähigt werden?
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Die universitäre Ausbildung muss so ausgestaltet sein, dass den Studierenden – unter Berücksichtigung der Anforderungen und Veränderungen in der Berufswelt – die erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden vermittelt werden. Ziel ist, dass sie dadurch
zu wissenschaftlicher Arbeit befähigt werden,
wissenschaftliche Erkenntnisse kritisch einordnen können und
den Apothekerberuf verantwortlich ausüben können.
Damit ist nicht nur reines Faktenwissen gemeint, sondern ausdrücklich auch methodische Kompetenz und die Fähigkeit, wissenschaftliche Evidenz im Berufsalltag sachgerecht zu bewerten und anzuwenden.
Examens-Tipp: Antworte in der Prüfung sauber entlang der drei Zielbausteine: Kenntnisse/Fähigkeiten/Methoden → wissenschaftliche Arbeit → kritische Einordnung → verantwortliche Berufsausübung. Wenn du das als Kette formulierst, wirkt es sehr gesetzesnah und strukturiert.
Frage 2
Prüferin: Welche Bausteine muss das universitäre Ausbildungsprogramm inhaltlich mindestens umfassen, damit es den rechtlichen Vorgaben entspricht?
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Inhaltlich besteht die universitäre Ausbildung aus zwei zentralen Bausteinen:
Pflichtstoffgebiete (die in einer Anlage festgelegt sind), also die verbindlichen wissenschaftlichen Grundlagenfächer.
ein Wahlpflichtfach, über das Studierende einen individuellen Schwerpunkt setzen.
Damit ist rechtlich vorgegeben, dass es einen verbindlichen Pflichtteil und zusätzlich einen wählbaren Vertiefungsanteil geben muss.
Examens-Tipp: Nenne wirklich beide Elemente (Pflichtstoffgebiete und genau ein Wahlpflichtfach). Viele vergessen den Wahlpflichtteil oder machen daraus mehrere – das kann der Prüfer als Genauigkeitsfrage nutzen.
Frage 3
Prüferin: In welchen Veranstaltungsformen darf die universitäre Ausbildung durchgeführt werden, um die Ausbildungsziele zu erreichen?
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Die Ausbildung darf bzw. soll in unterschiedlichen Vermittlungsformen stattfinden. Genannt werden insbesondere:
Vorlesungen (zur Wissensvermittlung),
Seminare (zur Vertiefung und Anwendung, Austausch im kleineren Rahmen),
praktische Lehrveranstaltungen (zum Erwerb praktischer Fertigkeiten, z. B. Laborarbeit).
Die Formate bilden zusammen die Bandbreite von Theorie, vertiefender Diskussion/Anwendung und Praxis ab und dienen so der Vermittlung von Kenntnissen, Methoden und praktischen Fähigkeiten.
Examens-Tipp: Gib die drei Formate als klare Aufzählung wieder. Wenn du zusätzlich kurz den Zweck jedes Formats (Wissen/Vertiefung/Praxis) erläuterst, zeigst du, dass du nicht nur auswendig gelernt hast.
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